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Caritas

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© Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Caritas (lat., „Nächstenliebe“) heißt nicht nur der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche. Caritas ist vielmehr eine Grundhaltung christlichen Lebens. Gegenüber allen Menschen, besonders gegenüber Menschen in Not lassen Christen Nächstenliebe erfahrbar werden. Die Berufung zur Liebe erwächst aus der Liebe Jesu zu allen Menschen: Wie Jesus möchte die Caritas ohne Ansehen der Nation, des Status oder der Konfession den Menschen mit Wohlwollen und Respekt begegnen und Hilfen ermöglichen, wo Menschen in Not sind.

Die Caritas in unserer Pfarrei zeigt sich überall dort, wo Menschen sich für andere Menschen einsetzen. Eine wichtige Funktion nimmt hier der ehrenamtlich arbeitende Caritasausschuss der Gemeinde ein. Ansprechpartnerin ist hier Diana Müller-Frotz.

Unmittelbar im caritativen Kontext steht auch das Projekt Sozialraumorientierung Usinger Land, das unsere Pfarrei gemeinsam mit dem Caritasverband Hochtaunus durchführt. Dabei geht es darum, soziale Arbeit in der Pastoral weiterzudenken und die Anliegen und Bedarfe der Menschen, die im Einzugsgebiet der Gemeinden leben, ins Zentrum zu rücken. Die sozialräumliche Arbeit soll dazu beitragen, dass der Wohn- und Lebensraum Usinger Land für alle Bewohner*innen lebenswert ist und bleibt. Der Fokus liegt auf den Anliegen und Anregungen, die die Menschen vor Ort formulieren. Jede und jeder kann sich einbringen!

Im Rahmen der Sozialraumerkundung wurden die Menschen im Usinger Land selbst befragt und vier Handlungsfelder identifiziert, zu denen nun Projekte angestoßen werden:

  • Begegnung

Menschen suchen Begegnungen und nähren sich vom Austausch miteinander. Orte und Anlässe für Begegnungen wurden in der Sozialraumanalyse als wichtiges Anliegen formuliert.

  • Vernetzung

Es gibt bereits viele Angebote im Usinger Land, sie untereinander zu vernetzen und bekannter zu machen, steht ebenfalls im Fokus.

  • Wohnen

Das Thema Wohnen bezieht sich einerseits auf den Leerstand, andererseits auf die angespannte Mietensituation in weiten Teilen des Usinger Lands.

  • Mobilität

Der Sozialraum einer Person vergrößert oder verkleinert sich, je nachdem, wie mobil sie ist. Die Verkehrsanbindung und der öffentliche Nahverkehr einzelner Orte spielt deshalb für die sozialräumliche Arbeit eine wichtige Rolle.

Janina Barth ist Teil des multiprofessionellen Teams der Pfarrei und Ansprechperson für das Projekt Sozialraumorientierung Usinger Land. Diakon Joachim Pauli begleitet das Projekt.

Ansprechpersonen für die Caritasarbeit sind in St. Franziskus und Klara:

Janina Barth
Sozialraumbüro Usinger Land
St. Michaels Weg 461273Wehrheim
Tel.:0160-967 796 63
Diana Müller-Frotz
Vorsitzende Caritasausschuss St. Franziskus und Klara
Tel.:06081-58766-90

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Die neue Mitarbeiterin stellt sich vor

Ein neues Gesicht im Kooperationsprojekt Sozialraumorientierung Usinger Land des Caritasverbandes Hochtaunus und der Pfarrei St. Franziskus und Klara

 

Liebe Gemeindemitglieder,

ich freue mich sehr, mich Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen zu können. Ich heiße Janina Barth und bin im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen. Neben meinem Studium der Friedens- und Konfliktforschung war ich unter anderem in der Alltagsbegleitung in einem Alten- und Pflegeheim sowie im Bereich der Wissenschaftsvermittlung tätig. Von Kindesbeinen an bin ich aktives Mitglied der Kirchengemeinde in meinem Wohnort und dort auch Leiterin einer Pfadfindergruppe.

Das Kooperations­projekt „Sozialraumorientierung Usinger Land“, das vom Caritasverband Hochtaunus und der Pfarrei Sankt Franziskus und Klara gemeinsam durchgeführt wird, hat es sich zum Ziel gesetzt, Sie als Be­wohner*innen und somit Expert*innen des Usinger Lands zu Wort kommen zu lassen. Welche Angebote und Ressour­cen vor Ort gibt es und wo sehen Sie den Bedarf, neue soziale Projekte zu starten, um das Usinger Land zu einer noch lebenswerteren Region zu machen? Diese Ausrichtung finde ich sehr wichtig, denn sie rückt den Wohn­ort als Raum des Zusammenlebens ins Zentrum.

Seit Beginn der Sozialraumerkundung im Usinger Land sind bereits viele wichtige Aspekte und spannende Projektideen zusammen­gekommen. Umso mehr freue ich mich, seit dem 1. Mai Teil des Projekts zu sein. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen, Diana Müller-Frotz und Ute Lehnhoff, ebenso wie mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den einzelnen Kirchorten wirke ich gerne an der Umsetzung von neuen und Vernetzung bestehender Projekte mit. In meine Arbeit möchte ich viele Menschen einbeziehen, um gemeinsam zu überlegen, wie sich ein Miteinander statt Neben­einanderher-Leben ver­schiedener Gruppen und Generationen erhalten und intensivieren lässt.

Ich freue mich, wenn Sie mich ansprechen – sowohl, wenn Ihnen ein konkreter Bedarf auffällt, als auch wenn Sie Interesse haben, selbst aktiv zu werden, und hoffe auf viele Begegnungen im Usinger Land!

Bleiben Sie gesund,

Ihre Janina Barth

 

www.caritas-hochtaunus.de

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