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Versöhnungsweg im Kommunionkurs

Versöhnungsweg im Kommunionkurs
Versöhnungsweg im Kommunionkurs
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„He, liebes Kommunionkind, ich will dich besuchen. Ich will heute dein Gast sein in deinem Haus, bei dir!“ Dieser Einladung Jesu sind die Kommunionkinder der Pfarrei an zwei Samstagen im März gefolgt.

Im Viertelstunden-Takt kamen jeweils zwei Kinder, begleitet von einem Elternteil ins Gemeindezentrum Neu-Anspach. Im Saal wurden sie anhand von Bildern in die Geschichte des Zachäus mit hineingenommen, der durch die Begegnung mit Jesus zu einem neuen Menschen wurde. Mich von Jesus anschauen lassen und dabei spüren, was an mir gut und was schlecht ist und dann eine Veränderung wagen, das war der rote Faden des Versöhnungsweges.

An vier Tischen mit verschiedenen Gegenständen und Impulsfragen setzten sich die Kinder im Gespräch mit dem Elternteil auseinander darüber, wie der eigene Alltag aussieht – in den Bereichen „Meine Familie“, „In der Schule“, „Gott und ich“ und „Meine Freizeit und die Natur“. Auf Stolpersteinblättern konnten die Gedanken festgehalten werden. Ein Weg um den Altar endete mit der Frage nach einem konkreten Vorsatz, der dann auch ins Mitmachbuch in einen hierfür vorgesehenen Spiegel geschrieben wurde. Durch die später aufgeklebte Spiegelfolie bleibt der Vorsatz ein Geheimnis, um das nur das Kind weiß.

Alle Gedanken konnten im Beichtgespräch mit einem Priester offen ausgesprochen werden. Die ausgesprochene Vergebung und der damit verbundene Neuanfang wurde symbolisch deutlich: Die Stolpersteine wurden verwandelt in einen Edelstein, den die Kinder mitnehmen konnten. Während die Kinder im Beichtgespräch waren, schrieben die Eltern dem eigenen Kind einen liebevollen Wunsch auf eine Karte.

Am Ende des Versöhnungsweges sprachen die Gesichter der Kinder für sich: Versöhnung mit Gott in der Beichte kann eine befreiende Erfahrung sein, die zur Freude über den Neuanfang führt. Ganz so wie bei Zachäus, den die Begegnung mit Jesus verändert hat.

Wer sich über kleine Feuerchen in Blumentöpfen vor der Kirche gewundert hat: Hier wurden die Stolpersteinblätter der Kinder verbrannt. Der Versöhnungsweg war für die Kinder sicher eine gute und wichtige Erfahrung mit Gott und Jesus auf dem Weg zur Erstkommunion.

Monika Korten, Gemeindereferentin

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